Aktuelles - FDP Ortsverband Hünxe

Aktuelles

Herzlich willkommen

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.

Hier haben wir die Möglichkeit, Ihnen unsere Politik näher vorzustellen und Sie mit unserer Arbeit und unseren Zielen vertraut zu machen.
Außerdem können Sie hier die Personen kennenlernen, die hinter unserer Arbeit stehen und die Sie im Hünxer Rat vertreten.
Unser aktuelles Wahlprogramm finden Sie, wenn Sie links auf den Menüpunkt "Programm" klicken.

Aktion "Saubere Landschaft" der FDP Hünxe

Im März rief die Gemeinde Hünxe traditionell ihre Bürger und Vereine zur Aktion „Saubere Landschaft“ auf. Sie verteilte Sammelsäcke und Arbeitshandschuhe, spendierte den Teilnehmern mittags eine Stärkung am Bauhof und holte den eingesammelten Müll in den Ortsteilen ab. Seit Corona ist das vorbei.
Daraufhin hat die FDP Hünxe das Projekt am Samstag, 20.03.2021, ohne gemeindliche Unterstützung in Eigenregie durchgeführt. Im ganzen Gemeindegebiet waren ihre Mitglieder unter Beachtung der Corona Regeln im Familienverband oder auch einzeln im Einsatz. Müllsäcke und Gerät hatte jeder selbst organisiert. Alle Gruppen brachten den gesammelten Abfall zum FDP Parteivorsitzenden Heinz Dickmann, der dafür einen Container bereitgestellt hatte.
Martina und Thomas Urban
Martina und Thomas Urban

Martina und Thomas Urban haben zunächst das Umfeld von Dorfteich und Marktplatz gereinigt, dann den Waldparkplatz an der Klever Straße. „Wir sammeln heute Müll, um dadurch unser Dorf zu verschönern“, erklärte der Hünxer, der zusammen mit seiner Frau unterwegs war.

Familie unterstützt Aktion 'Saubere Landschaft'
Familie unterstützt Aktion 'Saubere Landschaft'
Landwirt Thorsten Fengels
Landwirt Thorsten Fengels
Den Wanderparkplatz am Kirchhellen-Wesel-Weg, die angrenzenden Waldränder und den Parkplatz an der Bühler Stege hat der Gartroper Landwirt Thorsten Fengels mit seiner Familie bearbeitet. Eindringlich schildert er seine Motivation. „Die Nutzung des Parkplatzes hat durch den Lockdown massiv zugenommen. Besucher bringen ihr Essen mit und lassen allzu oft Reste der Mahlzeiten und Verpackungsmüll zurück. Wir haben in der Vergangenheit schon Wildtiere gefunden, in deren Beine Metallringe von Getränkedosen eingewachsen waren mit Wunden, die sich entzündet hatten. Ich habe früher schon im Plastikmüll verhedderte Tiere entdeckt, die bewegungsunfähig verhungert sind. Die zunehmende Vermüllung hat solche Gefahren für Wildtiere vergrößert.

Auch für unsere Kühe sind Abfälle gefährlich. Metallteile, die auf den Futterwiesen vom Mähwerk zerkleinert wurden, verletzen unsere Tiere innerlich und können mit dem Verbluten enden. Plastik zerbröselt in der Sonne und das damit verunreinigte Futter wird toxisch. Verrottete Atemmasken, Plastikhandschuhe, Taschentücher gehören nicht ins Futter. Wir wollen hier eine Naherholungsgemeinde und keine Müllhalde sein.“ Besonders ärgerlich findet es der Gartoper, wenn Bauschutt aus fahrenden Autos heraus auf die Straße geworfen, oder auf versteckten Waldwegen abgekippt wird.

Dorle Kok und Dirk Buchmann
Dorle Kok und Dirk Buchmann
Den Wanderparkplatz an der L1 in Drevenack hatten sich Dorle Kok und Dirk Buchmann zur Säuberung ausgesucht. „Ich kann die Natur nicht genießen, wenn ich mich ständig über Müll ärgere“, konstatiert Dorle Kok, „da hebe ich den Unrat lieber auf. Außerdem bergen zerbrochene Glasflaschen ein Verletzungsrisiko für Tiere, wirken wie Brenngläser und können Waldbrände auslösen.“ Dirk Buchmann stimmt zu: „Wir packen an, bewegen uns in der frischen Luft, halten Abstand, tun was Gutes und sind hinterher zufrieden.“

Erika Kosch mit Tochter, Schwiegersohn und Enkel
Erika Kosch mit Tochter, Schwiegersohn und Enkel
Erika Kosch mit Familie bei der Aktion 'Saubere Landschaft'. <br />
Enkel Luke reitet auch gern den Araber Hengst Morrigan.
Erika Kosch mit Familie bei der Aktion 'Saubere Landschaft'.

Enkel Luke reitet auch gern den Araber Hengst Morrigan.
In Bruckhausen war Erika Kosch mit einem Teil ihrer Familie auf dem Voerder Weg, dem Saatweg und dem Bruckhausener Weg im Einsatz. Dies ist ihr gern genutzter Wanderweg, den sie gut kennt. „Am meisten stören mich die vielen Flaschen. Das ist ja wie ein Rotweinwanderweg“, scherzt die Bruckhausenerin. „Heute sammeln wir hier, damit es demnächst wieder schön ist“, erklärt sie die Aktion, bei der auch Tochter, Schwiegersohn und Enkel Luke angepackt haben.

In Hünxe hatte Hans Nover zwei Bereiche zur Säuberung übernommen; den südlichen Kanalabschnitt zwischen Behelfs- und Autobahnbrücke, so wie den von Gansenbergweg und L1 umschlossenen Bereich mit dem Naturschutzgebiet. „Bei meinen täglichen Hundespaziergängen wandern kleine Abfälle wie Masken oder Plastikhandschuhe regelmäßig mit in die roten Hundekottüten. Die großen blauen Säcke wurden heute nur mit größeren Abfällen, wie etwa leeren Ölkanistern, Plastikblumenkästen oder Schirmen, gefüllt. Liegenlassen musste ich Waschbetonplatten, Pflastersteine und Bauschutt, der wohl mit Fahrzeugen antransportiert worden war. Dennoch konnten zwei blaue Säcke mit Müll gefüllt werden“, berichtet der Hünxer.

FDP pflanzt 6000 Krokusse zur Verschönerung der Ortseingangsbereiche

März 2021:  So wie hier in Hünxe beginnen die Krokusse auch an den anderen Standorten zu blühen. Sieht besser aus und bietet Futter für Insekten.
März 2021: So wie hier in Hünxe beginnen die Krokusse auch an den anderen Standorten zu blühen. Sieht besser aus und bietet Futter für Insekten.
Krokusse müssen im Herbst gepflanzt werden, damit sie im Frühjahr farbenprächtig blühen können. Damit dies so kommt, waren heute bei mildem Herbstwetter Teams der FDP Fraktion in den drei großen Ortsteilen unterwegs, um dort die Ortseingänge zu verschönern.

Dirk Buchmann und Dorle Kok
Dirk Buchmann und Dorle Kok

Gärtnermeister Dirk Buchmann und Dorle Kok setzten die Zwiebeln in die Grünfläche an der Hünxer Straße in Drevenack. „Wir haben das angekündigt und wir tun das“, erklärt Ratsmitglied Buchmann. „Heute werden etwas mehr als 6000 Krokusse gepflanzt, weil wir in unserer Kommune ebenso viele Haushalte haben“, ergänzt Dorle Kok, die künftig auch im Planungsausschuss Akzente setzen will.

Heinz und Gisela Dickmann,<br />
Martina Urban, Thorsten Fengels
Heinz und Gisela Dickmann,

Martina Urban, Thorsten Fengels

In Hünxe Dorf leitete FDP-Parteichef Heinz Dickmann die Aktion. „Wir wollten nicht auf andere warten, sondern selber machen. Krokusse gehören zu den ersten Blumen, die im Frühjahr erscheinen und den Insekten Nahrung bieten“, konstatiert der Gartenfachmann und ergänzt, dass bewusst keine Unterstützung durch die Gemeinde und keine Fördergelder des Steuerzahlers in Anspruch genommen wurden. Kosten und Arbeitseinsatz seien einzig und allein von den Mitgliedern getragen worden. „Uns hat das Spaß gemacht“, fügt Landwirt Thorsten Fengels hinzu. „Alle reden nur von den Blühstreifen, die wir Bauern an den Feldrändern anlegen. Diesmal wollten wir mitten im Ort ein paar Farbtupfer setzen, damit wir das neue Jahr mit dem Anblick bunter Blumen beginnen können“, freut er sich. Pflanzbereiche in Hünxe Dorf waren die Alte Dinslakener Straße in Höhe des Heimatmuseums und die Alte Weseler Straße am Ortseingang.

Jürgen und Erika Kosch, Stephan und Martina Barske
Jürgen und Erika Kosch, Stephan und Martina Barske


In Bruckhausen wurden die Krokuszwiebeln in der Grünfläche am Ehrenmal eingegraben. Erika und Jürgen Kosch, sowie Martina und Stephan Barske waren die beiden Teams, die hier mit Spaten und einigen Kartons Blumenzwiebeln im Einsatz waren. „Die Resonanz vorbeikommender Bürger auf unsere Pflanzaktion war sehr gut“, berichtet Erika Kosch und die anderen Teammitglieder bestätigen das. Ein älteres Ehepaar habe angeregt, dass jetzt noch ein bis zwei Bänke errichtet werden sollten, damit die blühenden Krokusse im Frühjahr in aller Ruhe betrachtet werden könnten. Diesen Bürgerwunsch nahm der ebenfalls anwesende Vorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft Hünxe, Hans Nover, mit Wohlwollen auf und er wird mit der Gemeinde Hünxe abklären, ob und wo eine solche Sitzgelegenheit errichtet werden darf.
Die Pflanzaktion dauerte in Bruckhausen wegen zahlreicher Bürgergespräche am längsten. „Das Feedback war nur positiv. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt“, freut sich der gebürtige Brömmenkämper Stephan Barske über diesen Einsatz der FDP Fraktion.

Offener Brief an Ministerin zur Wolfsproblematik

Offener Brief
zur Wolfsproblematik im Wolfsgebiet Schermbeck

Frau Ministerin Ursula Heinen-Esser
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,
Natur- und Verbraucherschutz
40190 Düsseldorf

Hünxe, den 19. Januar 2021

Offener Brief der Fraktionen von FDP, CDU und SPD der Gemeinde Hünxe an die Ministerin des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz

Sehr geehrte Frau Ministerin Heinen-Esser,
nach mehreren Weidetierrissen im Jahr 2018 und der Bestätigung der Wölfin GW954f, genannt „Gloria“, wurde in Hünxe/Schermbeck zum 01.10.2018 das erste Wolfsgebiet in NRW ausgewiesen.
Aufgrund der Besorgnis der Nutztierhalter sowie der Bevölkerung wurde durch die Experten des LANUV eine Informationsveranstaltung in der Gesamtschule in Hünxe durchgeführt, um die Besorgnisse möglichst auszuräumen. Die Argumentation des LANUV erschien zunächst schlüssig und nachvollziehbar. Ferner wurde den Nutztierhaltern finanzielle Unterstützung zugesagt, die auch tatsächlich, bezogen auf den reinen Materialwert zum Herdenschutz, umgesetzt wurde. In den vergangenen zwei Jahren hat die Wölfin unzählige Nutztiere auf grausame Weise getötet und hierbei Jagdtechniken entwickelt, die von Ihren Experten nicht vorausgesehen wurden. Gloria ist zu einem eindeutigen Problemwolf geworden.
Wir möchten hier auf die folgenden falschen Prognosen der Experten des LANUV hinweisen:
- Der Wolf wird durch 0,9 m hohe Elektrozäune von den Nutztieren abgehalten
- Der Wolf wird durch 1,2 m hohe Elektrozäune von den Nutztieren abgehalten
- Herdenschutzhunde halten den Wolf sicher ab
- Geschwisterwölfe zeugen keinen gemeinsamen Nachwuchs
- Großtiere (z.B. Pferde) werden durch den Wolf nicht angegriffen und gerissen
Sämtliche hier aufgeführten Aussagen sind durch „Gloria“ widerlegt worden.

Was sich das LANUV an Expertenaussagen in Bezug auf die Wölfin im Wolfsgebiet Hünxe/Schermbeck geleistet hat, ist schlicht und ergreifend eine Frechheit und erweckt den Anschein, dass diese Mitarbeiter entweder inkompetent sind oder die Bevölkerung absichtlich getäuscht werden sollte.
Halten wir uns vor Augen: die Wölfin hat entgegen aller Aussagen des LANUV auch durch Zäune geschützte Weidetiere gerissen. Zuletzt sogar zwei Ponys. Wenn die Wölfin nun ihre erlernten Techniken zur Überwindung von Schutzmaßnahmen an ihren Nachwuchs weitergibt, wird es bald im Wolfsgebiet Schermbeck kein frei weidendes Tier mehr geben, welches sich nicht der unmittelbaren Bedrohung der Wölfe ausgesetzt sieht. Für diese Schlussfolgerung benötigt man keinen Experten, hierzu reicht der gesunde Menschenverstand.
Wie Sie, sehr geehrte Frau Ministerin, sicherlich wissen, hat die Wölfin mittlerweile Nachwuchs bekommen. Wie immer spielt das LANUV auch diese Tatsache herunter. Nach Augenzeugenberichten von Menschen hier aus der Gegend hat die Wölfin vier Junge und nicht, wie vom LANUV behauptet, nur eins.
Die Mitarbeiter des LANUV hätten frühzeitig erkennen müssen, dass „Gloria“ kein mit normalen Maßstäben zu messender Wolf ist. Sicherlich hätten sie erkannt, dass eine Umsiedlung, beispielsweise in ein Wolfsgehege, für den Wolf und die Nutztiere die beste Lösung gewesen wäre.
Nach eigener Aussage der Experten während der Informationsveranstaltung ist ein Wolf bereits dann als Problemwolf zu betrachten, wenn er mehr als zweimal die Herdenschutzmaßnahmen überwindet. „Gloria“ hat also schon zig-fach bewiesen, dass sie dieser Definition als Problemwolf entspricht. Nur gehandelt hat das LANUV bisher nicht.
Am 15.1.2021 gegen 18.30 h, also ganz aktuell, haben sich mindestens vier Wölfe einem Landwirt im Gartroper Busch an dessen Kälberstall bis auf ca. 25 m genähert. Sie haben sich nicht fluchtartig entfernt, wie es bei menschenscheuen Wölfen der Fall sein müsste, sondern haben sich im Gegenteil dem Landwirt weiter genähert. Sicherlich wird auch dieser Vorfall vom LANUV als nicht bestätigt heruntergespielt. Wir hier in Hünxe vertrauen aber auf die Augenzeugenberichte unserer Bürger.
Nunmehr erscheint eine Entnahme der Wölfin nahezu unumgänglich. Oder wollen Sie und diese Experten es verantworten, wenn ein Mensch durch diese Problemwölfin zu Schaden kommt? Wie bereits angemerkt hält sich diese Wölfin an keine Aussagen der Experten. Also warum sollte sie menschenscheu sein und keinen Menschen angreifen?
Nein, den Aussagen des LANUV ist nicht zu trauen. Es hat jegliches Vertrauen verspielt. Es stellt sich nun die Frage, wie mit dem beschriebenen und nicht zu leugnenden Problem umzugehen ist.
Unseres Erachtens gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die Wölfin wird umgehend lebend entnommen und beispielsweise einem Wolfsgehege zugeführt
2. Es wird durch Ihr Ministerium, eine Regulierung des Wolfrudels genehmigt, wie es bei vielen problematischen Wildtierarten bereits heute der Fall ist.
Um eine übermäßige Ausbreitung des Wolfsrudels zu verhindern, wäre eine Bestandsregulierung im Wolfsgebiet Schermbeck sinnvoll.
Dies würde den Wolfsbestand erhalten, der Wolf würde nachhaltig eine größere Scheu vor dem Menschen entwickeln und das Wolfsgebiet Schermbeck wäre gesichert.

Es darf auf keinen Fall passieren, dass man den Aussagen von scheinbaren Experten folgt und nach dem Motto „Schauen wir mal was passiert und wie sich die Situation entwickelt“ handelt. Monitoring ist gut, aber bitte nicht durch Experten, die offensichtlich jeglichen Bezug zur Realität verloren haben.
Sehr geehrte Frau Ministerin, wir schätzen Sie als ideologiefreie Entscheidungsträgerin. Wie der Presse vom 13.01.2021 (NRZ) zu entnehmen ist, haben Sie beim Neujahrsempfang der CDU Hamminkeln hierzu Stellung bezogen. Wie dem Artikel zu entnehmen ist, „vergeht kein Morgen, an dem man sich nicht mit „Gloria“ und Schermbeck auseinandersetze“. Nach ihren Worten wird immer noch über die Verhaltensauffälligkeit der Wölfin diskutiert. „Den Ärger, den man in Schermbeck mit den Wölfen habe, gebe es an keinem anderen Ort im Land, auch nicht in Eitorf, wo ein weiteres Rudel lebe.“
Wir freuen uns sehr, dass Sie die außergewöhnliche Problematik der Wölfin GW954f erkannt haben. „Gloria“ hat bewiesen, dass sie eine Problemwölfin ist. Und das schon seit zwei Jahren. Nur durch die Verzögerungstaktik der LANUV Mitarbeiter stehen alle, die mit ihren Besorgnissen Recht behalten haben, jetzt vor dem Scherbenhaufen falscher Monitoringpolitik. Bitte beenden Sie dieses aberwitzige Verhalten ihrer Mitarbeiter und geben Sie die Wölfe teilweise und somit nachhaltig für das Wolfsgebiet Schermbeck zur Entnahme frei.
In Erwartung einer umfassenden und kompetenten Antwort
verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Hünxe
CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Hünxe
SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Hünxe

Wir danken unseren Wählern

Dirk Buchmann
Dirk Buchmann

Stephan Barske
Stephan Barske

Heinz Dickmann
Heinz Dickmann

Mit Freude und Dankbarkeit reagierten alle Kandidaten der FDP auf das sehr gute Wahlergebnis. Sie danken ihren Wählern und wollen sich in den kommenden fünf Jahren im Sinne ihres Parteiprogamms für die dort versprochenen Inhalte einsetzen.

FDP für Parkplätze auf Hünxer Marktplatz

von links: Bürgermeister Dirk Buschmann, Dr. Frank Wernecke, Stephan Barske, Heinz Dickmann (Parteivorsitzender der FDP), Hans Nover (Vorsitzender der Wirtschaftsgemeinschaft Hünxe)
von links: Bürgermeister Dirk Buschmann, Dr. Frank Wernecke, Stephan Barske, Heinz Dickmann (Parteivorsitzender der FDP), Hans Nover (Vorsitzender der Wirtschaftsgemeinschaft Hünxe)

Zu einem Gespräch mit dem Hünxer Bürgermeister Dirk Buschmann trafen sich die
FDP- Ratskandidaten Heinz Dickmann, Stephan Barske und Dr. Frank Wernecke sowie der Vorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft Hünxe, Hans Nover, um über die geplante Ortsumgestaltung in Hünxe zu debattieren.
Seitens der FDP wird es keine Zustimmung zum Wegfall von zwanzig Parkplätzen auf dem Marktplatz geben, waren sich die Vertreter einig. Für die umliegenden Geschäfte und Praxen sei es vollkommen kontraproduktiv, weniger Parkraum für Kunden und Patienten zur Verfügung zu haben. Sicherlich müsse der Marktplatz attraktiver gestaltet werden, aber hierfür 40 Prozent der vorhandenen Parkplätze zu opfern sei für die FDP völlig inakzeptabel.
„Zum Glück konnten sich SPD und EBH mit ihrer Forderung den Marktplatz weitestgehend autofrei umzugestalten im politischen Raum nicht durchsetzen“, so Heinz Dickmann. Aber auch die vorliegende Planung sei an der Realität vorbei. Stephan Barske erinnerte an die bereits jetzt mehr als angespannte Parkraumsituation in Hünxe, die sich insbesondere am Högemannshof, aber auch zu Stoßzeiten am Marktplatz widerspiegele. Dr. Wernecke wies auf die Patienten der drei Arztpraxen hin, die nicht zwingend aus Hünxe kommen und somit auf einen Pkw und den entsprechenden Parkraum angewiesen wären.
Positiv wurden die Ideen zum Rathausvorplatz und zum Dorfteich bewertet. „Hier sollte man mit der Umgestaltung des Ortskernes beginnen, um zu beobachten, ob das Angebot von den Bürgern auch angenommen werde“, so Heinz Dickmann. Die jetzt vorgestellte Planung des Marktplatzes sei definitiv am Willen der Bürger und der Geschäftsleute vorbei und in dieser Radikalität nie im IKEK Prozess als Ziel definiert worden. Das Vorhaben des Bürgermeisters mit den Bürgern ins Gespräch über die Problematik zu kommen wird seitens der FDP unterstützt. Allerdings sollten diese Gespräche an der Realität orientiert und nicht ideologisch geprägt sein.

Tagespflege und barrierearme Wohnungen in Drevenack

Kornblumenweg südlich der B 58
Kornblumenweg südlich der B 58


Auf Antrag der FDP hatte der Gemeinderat den Bürgermeister beauftragt, für die Errichtung einer Tagespflegeeinrichtung und die Schaffung barrierearmer Wohnungen im Ortsteil Drevenack zu sorgen. Damit sollten auch in diesem großen Ortsteil Einrichtungen geschaffen werden, die sich in Hünxe und Bruckhausen bereits bewährt haben.
Auf Nachfrage von Heinz Dickmann, Parteivorsitzender der FDP, berichtete der Bürgermeister über den aktuellen Sachstand zu dem am 11.03.2020 beschlossenen Planungsauftrag. „Wir haben Gespräche mit zwei Anbietern geführt, die beide sehr daran interessiert sind, eine Tagespflege in Drevenack zu errichten“, erklärte Dirk Buschmann. In Drevenack gebe es einen Bedarf von etwa 30 Tagespflegeplätzen. Die Gemeinde Hünxe plane, an zwei zentralen Standorten des Ortsteils Gebäude zur Unterbringung von Tagesgästen zu errichten, bzw. Bestandsgebäude bedarfsgerecht umzubauen. In jedem dieser Gebäude solle für eine Tagespflege ähnlich viel Platz geschaffen werden, wie in der Einrichtung am Danziger Platz, also für etwa 10 bis 15 Personen.
„Der Bedarf ist für beide Pflegeeinrichtungen da“, stellte der Bürgermeister fest und fügte hinzu, dass die Interessenten miteinander gesprochen haben und sich gut vorstellen könnten, gleichzeitig in Drevenack tätig zu sein.
Am Kornblumenweg sei der ebenfalls auf Antrag der FDP beschlossene Bau barrierearmer Wohnungen geplant.

FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner auf Schulte-Drevenacks Hof

v.l. Ehepaar Buchmann, Christian Lindner, Wilfried Benninghoff, Stephan Barske, Heinz Dickmann, Dr. Frank Wernecke, Martina Barske, Dorle Kok, Erika Kosch
v.l. Ehepaar Buchmann, Christian Lindner, Wilfried Benninghoff, Stephan Barske, Heinz Dickmann, Dr. Frank Wernecke, Martina Barske, Dorle Kok, Erika Kosch

Hoher Besuch zu Gast auf Schulte-Drevenacks Hof. Bei strahlendem Sonnenschein erschien der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner auf dem traditionsreichen Anwesen der Familie Buchmann nördlich der Lippe.
Der Hof ist für perfekt organisierte Großveranstaltungen, Märkte und Feste bekannt und so konnten die geladenen Gäste auch unter Corona Bedingungen unbesorgt den Ausführungen des Vorsitzenden folgen.
Lindner kritisierte einige Ungereimtheiten bei den beschränkenden Maßnahmen der Bundesregierung und konzentrierte sich dann auf die wirtschaftlichen Auswirkungen. Es müsse darauf hingearbeitet werden, dass diese nicht schlimmer würden als das Virus selbst.
Dirk Buchmann freute sich, zusammen mit den FDP – Wahlbezirkskandidaten und dem Parteivorsitzenden Heinz Dickmann, über die gelungene Veranstaltung.

FDP Hünxe besucht landwirtschaftliches Lohnunternehmen Kok in Drevenack

v. l. Wilhelm Wefelnberg, Familie Kok, Heinz Dickmann, Timo Schmitz, Wilfried Benninghoff, Thorsten Fengels, Dirk Buchmann
v. l. Wilhelm Wefelnberg, Familie Kok, Heinz Dickmann, Timo Schmitz, Wilfried Benninghoff, Thorsten Fengels, Dirk Buchmann


Die Betriebsbesichtigung des landwirtschaftlichen Lohnunternehmens Kok in Hünxe-Drevenack war für die in der FDP Hünxe aktiven Landwirte natürlich ein Highlight. Heinz Dickmann, Vorsitzender der Liberalen in Hünxe, hatte den Besuch bei Familie Kok vorbereitet. „Ganz besonders freue ich mich über die Anwesenheit des Landratskandidaten der FDP Kreis Wesel, Timo Schmitz, der der Einladung sofort gefolgt ist“ sagte er zur Begrüßung. Peter Kok führte die Gäste durch den Betrieb und wies dabei auf zahlreiche Umweltschutzmaßnahmen hin. Die behördlichen Auflagen mussten erfüllt werden, weil der Hof im Bereich eines Wasserschutzgebietes liegt. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass Landwirte generell unter wachsenden bürokratischen Hemmnissen zu leiden haben. „Ich bin hier, um ein offenes Ohr für Nöte und Sorgen zu haben und diese als nächster Landrat anzugehen“, versprach Schmitz und ergänzte „Leider haben Landwirte in der Gesellschaft ein immer schlechteres Standing. Gleichzeitig tragen sie aber durch ihr regionales Angebot maßgeblich zur Lebensmittelversorgung im ländlichen Raum bei“.
Alle anwesenden Landwirte waren sich einig: Gesunde, regionale Lebensmittel und eine intakte Umwelt – das brauchen wir!
Belastend ist für Landwirte auch das dritte Dürrejahr in Folge. Trotzdem ziehen sie ein positives Fazit, weil Störche, Seeadler, Biber, Luchs und im Nachbarkreis sogar Flamingos eine Heimat gefunden haben und der Rhein so sauber und fischreich ist wie lange nicht mehr. Das ist ein deutliches Zeichen einer funktionierenden Flora und Fauna.
„Der Insektenschwund ist ebenfalls im Fokus unserer Bemühungen“, sagt FDP Ratskandidatin Dorle Kok und fügt hinzu „das sieht man an den zahlreichen Blühstreifen und auch daran, dass vermehrt sogenannte Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden“.
Unsere hiesigen Landwirte sind gut ausgebildet und offen für Neues, daher sehen wir gute Chancen für weitere innovative Verbesserungen in der Zukunft. Vorausgesetzt, dass alle Gesellschaftsschichten ihren Teil zur Erhaltung von Luft, Erde, Wasser, Pflanzen und Tieren beitragen, sowohl finanziell, als auch praktisch.
Wichtig ist vor allem, so die Liberalen, dass unsere Bauern nicht aufgeben müssen und von dem leben können, was sie tun. „Dann werden wir weiterhin unbesorgt in jeden Apfel beißen und das Grillen genießen. Nirgendwo auf der Welt gibt es unsere hohen deutschen Standards für Nachhaltigkeit und Tierschutz“, fasst Dorle Kok zusammen.
Damit diese Standards so bleiben, aber gleichzeitig die Landwirtschaft verlässlich und unbürokratisch wirtschaften kann, muss auch ein Umdenken im Kreishaus stattfinden, ziehen die Bauern als Fazit des Nachmittags.